Briefing

Banner-Briefing: Diese Angaben beschleunigen die Produktion.

Ein gutes Briefing reduziert Rückfragen und verhindert, dass technische Anforderungen erst kurz vor Auslieferung auffallen. Dafür reichen oft wenige, aber klare Angaben.

Illustrative Wissensgrafik für ein strukturiertes Banner-Briefing

1. Kampagnenziel und Hauptbotschaft

Was soll das Werbemittel erreichen und was muss nach wenigen Sekunden verstanden werden? Eine klare Hauptbotschaft hilft, Text und Animation zu priorisieren. Wenn mehrere Botschaften gleich wichtig erscheinen, wird das Banner schnell zu voll.

2. Zielgruppe und Kontext

Hilfreich ist nicht nur die demografische Zielgruppe, sondern auch der Nutzungskontext: B2B oder B2C, erklärungsbedürftiges Produkt oder Aktionsangebot, Awareness oder konkrete Conversion. Daraus ergeben sich Tonalität, Informationsdichte und CTA.

3. Formatliste und Plattformen

Die Formatliste sollte möglichst aus dem Mediaplan oder den Publisher-Vorgaben stammen. Bei responsiven Anzeigen werden keine festen Bannergrößen, sondern Assets nach Seitenverhältnis benötigt. Diese Unterscheidung sollte im Briefing sichtbar sein.

4. Verfügbare Assets

Dazu gehören Logos, Keyvisuals, Produktbilder, Corporate-Design-Regeln, Schriften, Farbwerte und vorhandene Kampagnenmotive. Idealerweise liegen die Dateien in produktionsfähiger Qualität und mit geklärten Nutzungsrechten vor.

5. Technische Spezifikationen

  • maximale Datei- oder ZIP-Größe
  • zulässige Laufzeit und Anzahl der Loops
  • ClickTag- oder Exit-Vorgaben
  • erlaubte Libraries oder Hosting-Regeln
  • Backup- bzw. Fallback-Creative
  • Naming- und Übergaberegeln

Interne Prioritäten festlegen

Wenn nicht alle Formate gleichzeitig benötigt werden, hilft eine Priorisierung der wichtigsten Größen. So kann das Master-Creative zuerst an repräsentativen Formaten freigegeben werden, bevor das vollständige Set produziert wird.

6. Termine und Freigaben

Relevant sind nicht nur der Kampagnenstart, sondern auch interne Freigabetermine, Publisher-QA und mögliche Korrekturschleifen. Eine Produktion wird planbarer, wenn klar ist, wer Motive, Texte und technische Versionen freigibt.

Briefing schon vorhanden?

Schicken Sie uns Formatliste, Assets und Zieltermin. Fehlende technische Punkte können wir anschließend strukturiert ergänzen.

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